Erlebnisse von Gretchen und Hans nach dem Treffen

Es ist Sonntag nach dem Treffen. Gretchen und ich machen sich auf die Heimreise - nicht über die Autobahn, sondern ganz gemütlich über die 96.

Erste Unterbrechung: Der Güterbahnhof. Hier hat mein Vater gearbeitet (Foto von 1958 mit Gretchen). Heute sieht es dort ganz anders aus.

Nächste Station auf der Heimfahrt: Das Treptower Tor. Insider wissen, dass wir um die alte Bebauung am Tor große Diskussionen geführt haben. Klaus Riemer teilte mir in diesem Zusammenhang mit, dass dort der Grabstein von seinen Großeltern steht. Das wollte ich sehen.
Ob einer der Steine der bewusste ist? Näher kommt man da nicht ran, das Gelände ist gut eingezäunt. Klaus wird mich aufklären.

Ein letzter Blick die Mauer entlang, dann geht es weiter.
Bethanienberg, Gretchen macht ein Foto aus dem fahrenden Auto heraus von unserem alten Internat von 1952-1954.

Und wo ist das? Auf dem Parkplatz hinter Usadel! Dort hat sich viel verändert:
Der Blick auf meine “Wunschinsel” Hanfwerder ist nun richtig aufgewertet worden.

Seht und lest selbst:

Zu diesem Foto noch paar Worte:
Als dieses Ehepaar mit einem weiteren Mann in Begleitung (er knippst gerade) vom Parkplatz herunter kommt, sage ich so beläufig: Die Insel dort in der Lieps, sie heisst Hanfwerder, ist nicht mehr zu haben, die kaufe ich! Dann kamen wir ins Gespräch. Dabei stellte sich heraus, dass sie Wossidlo heißen und in Burg Stargard wohnen. Sein und Gretchens Vater haben zusammen in Neustrelitz Abi gemacht. Pastor Wossidlo ist den Neubrandenburgern bestimmt noch bekannt...
Noch interessant: Der Mann auf dem Foto schreibt plattdeutsch und veröffentlichet Bücher. Da hatte ich ja auch was zu sagen, schließlich bin ich der am besten plattdeutsch sprechende und schreibende “Sachse”.

Noch was: Die Insider wissen, dass die Diskussion um die Bebauung rund um das Treptower Tor durch eine Ansichtskarte ausgelöst wurde, die unsere Marlis voriges Jahr im Antiquariat in Osnabrück entdeckt hatte. Sie zeigt das Tor von der Rostocker-Straßen-Seite um 1930. Der Mann, der das schöne Foto hier an der Lieps gemacht hat, wohnt in Osnabrück...

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